Blog – News, Tipps & Ratgeber

Das perfekte Posing für jeden Figurentyp: So setzt du jeden Körper ideal in Szene

Kennst du das? Du stehst vor der Kamera oder fotografierst jemanden, aber das Bild wirkt irgendwie steif? Ein gelungenes Foto lebt von der perfekten Abstimmung zwischen der natürlichen Körperform und deiner Haltung. Mit deiner Körpersprache überträgst du Stimmungen direkt auf die Betrachter. Deine Pose kann ein Gefühl von Dramatik, Eleganz, Kraft oder Verletzlichkeit vermitteln. Wenn du die Eigenheiten verschiedener Körpertypen verstehst, kannst du sie gezielt betonen und dich oder deine Models von der besten Seite zeigen.

Die Vielfalt der stehenden Posen

Stehende Haltungen können von einfach und statisch bis hin zu komplex und dynamisch variieren. Auch geometrische Formen sind sehr beliebt, um deinen Bildern Struktur zu verleihen.

Die S-Form Pose

Diese Haltung wirkt elegant und schmeichelhaft. Sie wird meistens bei Frauen angewandt. Du stehst dabei frontal zur Kamera und drehst deine Hüfte, während du eine Schulter zur anderen Seite neigst.

  • Praxisbeispiel: Stell dir vor, du trägst ein einfaches Sommerkleid. Durch das Eindrehen der Hüfte fällt der Stoff fließend, und deine Silhouette wirkt sofort dynamischer.

Die Profil-S-Form Pose

Hier bildest du mit deinem Körper eine S-Form im Profil. Diese Wirkung entsteht, indem du eine Schulter nach hinten ziehst und die Hüfte derselben Seite nach vorn drückst.

  • Praxisbeispiel: Perfekt für Boudoir-Aufnahmen vor einem Fenster, bei denen das Seitenlicht deine Körperkonturen nachzeichnet.

Die Dreiviertel-S-Form Pose

Du stehst in einem 45-Grad-Winkel zur Kamera. Deine Arme können angewinkelt sein oder im entspannten Look zur Seite hängen. Noch mehr Dynamik entsteht, wenn du deine Hände angewinkelt auf die Hüfte oder die Oberschenkel legst.

Die K-Form Pose

Sie wirkt vollkommen authentisch. Du bildest bei dieser Pose mit deinem Körper die Form eines Ks. Dazu stellst du deine Füße schulterbreit auseinander, drehst sie leicht nach außen und verlagerst dein Gewicht auf die Beine. Neige deinen Oberkörper ebenfalls zur Seite. Deine Arme hängen natürlich an der Seite oder ruhen auf der Hüfte. Diese Pose eignet sich hervorragend, um Rundungen und Linien hervorzuheben. Deine Taille wird betont und dein Oberkörper optisch verlängert. Auch im Sitzen angewendet wirkt sie entspannt und nahbar.

Posen im Sitzen, Liegen und in Bewegung

Posen im Sitzen

Im Sitzen fällt dir das Posieren meist viel leichter, weil du deine Hände entspannt auf die Beine oder die Stuhllehne legen kannst. Arme und Beine werden dadurch schön hervorgehoben. Ein Stuhl lädt dich zum Experimentieren ein:

  • Nutze seitliche oder frontale Positionen.
  • Sitze direkt darauf mit gekreuzten oder ausgestreckten Beinen.
  • Stütze deine Arme an der Lehne oder auf den Oberschenkeln auf.

Liegende Posen

Liegende Posen eignen sich gut für Boudoir- und Dessous-Fotos sowie Aktfotos. Du vermittelst im Liegen sehr viel Sinnlichkeit. Wertvolle Tipps für deine Umsetzung:

  • Nutze Requisiten für interessante Haltungen (zum Beispiel ein Weichzeichner-Kissen oder eine Kuscheldecke).
  • Wähle die richtige Oberfläche, etwa ein Samtsofa oder ein helles Holzparkett.
  • Spiele mit unterschiedlichen Winkeln der Kamera.
  • Experimentiere frei mit deinen Arm- und Beinpositionen.
  • Fördere natürliche Bewegungen, statt starr liegen zu bleiben.

Action-Posen

Action-Posen bringen dich aktiv in Bewegung. Laufen, Springen oder Tanzen vermitteln pure Energie, Lebendigkeit und Aufregung.

  • Praxisbeispiel: Lass dein Model im Streetwear-Outfit über eine Pfütze springen oder im Tanzkleid eine Pirouette drehen, um den Moment einzufrieren.

Close-Up-Posen

Close-Up-Porträts konzentrieren sich ganz auf dein Gesicht und deinen Oberkörper. Sie vermitteln ein starkes Gefühl von Intimität. Du kannst direkt in die Kamera oder leicht daran vorbeiblicken. Wenn du deine Hände an den Kopf oder an das Gesicht bringst und mit unterschiedlichen Handgesten experimentierst, entsteht noch mehr visuelle Spannung.

Paar- und Gruppenposen

Diese Haltungen vermitteln die emotionale Verbindung, die zwischen euch besteht. Ihr könnt hier ebenso kreativ werden und gezielt ein Gefühl von Spannung oder Konflikten erzeugen. Berücksichtigt bei der Auswahl der Pose immer die beabsichtigte Botschaft des Fotos. Die Pose sollte eure spezifische Beziehung hervorheben. Achtet zudem stets auf die passenden Gesichtsausdrücke.

Die fünf Figurentypen und ihre optimale Inszenierung

Jede Körperform besitzt ganz eigene Merkmale. Mit der richtigen Inszenierung arbeitest du die schönsten Vorzüge heraus.

Sanduhrfigur (Figurtyp X)

Bei der Sanduhrfigur geht es darum, die Kurven hervorzuheben um die Taille zu betonen.

  • So gehts: Nutze eine seitliche Pose mit einer Hand an der Taille und der anderen Hand auf der Hüfte, während du dein Körpergewicht auf eine Hüfte verlagerst.

Birnenfigur (Figurtyp A oder Dreiecksfigur)

Hier kannst du die Kurven schmeichelhaft betonen:

  • Betone deine Schultern durch ein schulterfreies Oberteil.
  • Hebe deine Taille durch eine S-Form hervor.
  • Vermeide zu niedrige Kamerawinkel.
  • Wähle passende Kleidung, die oben etwas mehr Aufmerksamkeit zieht.
  • Wähle Posen, die ein optisches Gleichgewicht schaffen.

Apfelfigur (Figurtyp V oder umgekehrte Dreiecksfigur)

Es ist bei diesem Typ wichtig, für die richtige Balance zu sorgen. Breite Schultern kannst du bewusst hervorheben oder harmonisch einbinden:

  • Arbeite gezielt mit betonten Schultern.
  • Verlagere dein Gewicht auf ein Bein.
  • Erzeuge eine leichte Biegung in der Taille, um die schmalste Stelle zu betonen.

Bananenfigur (Figurtyp H oder gerade Körperform)

Hierbei ist es wichtig, die Illusion von Kurven zu erzeugen und gerade Linien zu durchbrechen:

  • Erstelle gezielt geschwungene Linien durch angewinkelte Arme.
  • Erzeuge eine Gewichtsverlagerung auf eine Hüfte.
  • Kreuzen deine Knöchel oder Knie im Stehen oder Sitzen.
  • Setze Requisiten wie Tücher oder Schals ein, was zusätzliches Volumen erzeugt.
  • Vermeide konsequent rein frontale Posen.

Orangenfigur (Figurentyp O oder runde Körperform)

Bei runden Körperformen helfen dir folgende Ansätze:

  • Nutze geschwungene Linien und erzeuge optische Kurven.
  • Wähle eine schräge Stellung und verlagere dein Gewicht auf einen Fuß, wodurch eine natürliche Rundung des Körpers entsteht.
  • Vermeide zu enge Kleidung zugunsten lockerer, fließender Stoffe.
  • Konzentriere dich verstärkt auf den Oberkörper und schöne Close-Ups.
  • Nimm aufrechte und stolze Positionen mit angehobener Brust und zurückgenommenen Schultern ein.

Fazit

Am Ende bleibt das Posieren eine Form von Kunst und Selbstdarstellung, bei der es kein Richtig oder Falsch gibt. Die verschiedenen Figurentypen dienen dir als Orientierung, um Schmeichelhaftes zu betonen und Unruhe aus deinen Bildern zu nehmen. Das wichtigste Werkzeug ist jedoch stets das Experimentieren vor der Linse. Sobald sich du dich wohlfühlst und die Bewegung natürlich fließt, entstehen die stärksten Aufnahmen ganz von allein. Probier die verschiedenen Formen bei deinem nächsten Shooting aus und finde deinen eigenen Stil!

Liebe Grüße
Eure Kathi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Bei der Übermittlung Ihrer Nachricht ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

Sicherheitsüberprüfung

Ungültiger Captcha-Code. Versuchen Sie es erneut.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.